Denn Gott ist unsere Zuversicht

(Psalm 62, 2-9)

»Auf Gott allein vertraue ich fest, denn von ihm kommt meine Rettung.

Er allein ist mein Fels und meine Hilfe, meine Burg, in der mir nichts geschehen kann.

Wie lange noch wollt ihr alle über einen Einzigen herfallen und ihn töten, als wäre er brüchig wie eine Wand, die einzustürzen droht, oder wie eine schon rissige Mauer?

Sie denken darüber nach, wie sie mich stürzen können. Mit Absicht verbreiten sie Lügen über mich. Nach außen reden sie freundlich mit mir, doch in ihren Herzen verfluchen sie mich. (Musik)

Ich will fest auf Gott vertrauen, denn er ist meine Hoffnung.

Er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Burg, in der mir nichts geschehen kann.

Meine Rettung und meine Ehre kommen allein von Gott. Er ist meine Zuflucht, ein sicherer Fels, auf dem kein Feind mich erreicht.

Vertraue allezeit auf ihn, mein Volk. Schütte dein Herz vor ihm aus, denn Gott ist unsere Zuflucht.«

Durch Corona und die vielen Beschränkungen ist es für die Menschen unwirklich und schon fast unheimlich. Wo früher noch Kinder auf den Spielplätzen gespielt haben, sind heute die Plätze unbenutzt. Es wurden für die jungen Leute Skater Plätze errichtet und wie oft hörte man das Knallen der Skater auf die Kanten. Doch seit längerem bleibt es still. In den Städten sind weniger Leute anzutreffen. Cafés, Bars Restaurants usw.… bleiben bis auf weiteres geschlossen. Es sind schon über 1 Jahren her, wo die Corona Pandemie angefangen und uns in die Stille gezwungen hat. Diese Stille ist ungewohnt und beängstigend. Dennoch ist dies staatlich verordnet worden. Man darf sich nicht mehr treffen und Kontakt zu anderen Menschen haben. Schule, Kita sind geschlossen und Familienfeiern bis hin zu Beerdigungen  sind begrenzt bist kaum noch möglich. Dies alles greift tief in unser soziales Leben ein.

Jedoch der Verfasser des Psalm 62 sucht freiwillig die Stille und ist sogar froh darüber, wenn er ganz für sich allein ist und keiner ihm zu nahekommt. Denn dieser Mensch hat schlechte Erfahrungen gemacht.

»Seine Mitmenschen sind sehr schlecht mit ihm umgegangen. Auf den Erfolg, den er hatte, wurden sie neidisch und gönnten ihm es nicht. Es wurden Pläne geschmiedet, wie sie ihn zum Fallen bringen könnten. Es wurde ein Netz gesponnen mit Lügen und Intrigen. Es wurde getuschelt, geredet, gelogen nur um ihn mürbe zu machen. Deshalb schaut er mit Misstrauen und Skepsis auf seine Mitmenschen.«

Nur die Erinnerung an Gott hält ihn aufrecht. Hier kann er sagen „Du  bist mein Fels, meine Burg, meine Hilfe und mein Schutz“. Aber für all das muss er sich selbst einen Ruck geben um still zu werden. All die Gedanken der anderen, mit ihren Gemeinheiten, an die frische Luft zu setzen. Verjagen – Verscheuchen!

Wenn er nicht aufpasst, kommen diese Energiesauger immer wieder und rauben ihm seine letzten Reserven von Energie, die er noch hat.

Stattdessen will er die Stille, um sich auf Gott zu konzentrieren. Das gibt ihm neue Kraft. Somit findet er auch wieder den Boden unter den Füßen und wird dadurch stark und zuversichtlich.

Diese Form von Zuversicht, Kraft und den Boden unter den Füßen behalten ist für unsere heutigen Zeit mit Corona sehr wichtig. Ich schlage euch vor: 5 Minuten am Morgen eurer Seele die Zeit der Stille zu schenken. Gott ist die Stille und gut für eure Seele. Viele ängstliche Gedanken werden oft dadurch vertrieben und es wird leichter, man lernt das Loslassen. 

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Tag. Liebe Grüße euere Moni

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